Das Vorhaben besteht aus drei Teilen. Teil Eins beinhaltet einen städteübergreifenden, innovativen Ansatz zur Lärm- und Schadstoffminderung im Güterverkehr in der EXPO-Region mit den Schwerpunkten:
1. Entwicklung von Güterverkehrssubzentren (GVS) in den Städten des Städtenetzes als Ergänzung zum Güterverkehrszentrum (GVZ) Lehrte. Damit wird die Nutzung der Schiene für den Vor- und Nachlauf zum GVZ sowie für die Verknüpfung der Städte untereinander angestrebt.
2. Weiterführung und Optimierung der Transportketten in den Städten durch verbesserte Stadtlogistik sowie Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge.
3. Bündelung der Transportketten durch Kooperationsmodelle und Telematik.
In Teil Zwei werden von den einzelnen Städten Probleme des kommunalen Güterverkehrs aufgegriffen und unter Beachtung von Umweltaspekten bearbeitet. Diese Lösungen werden so konzipiert, daß eine enge Verknüpfung mit dem übergreifenden Teil 1 des Konzepts gewährleistet ist. Ein besonderes Augenmerk wird darauf liegen, daß alle beteiligte Städte von den Lösungen der jeweiligen Einzelstadt partizipieren können.
Das zu erarbeitende Konzept garantiert, daß durch das Einfließen von Erfahrungen der Partnerregionen (Städte in Dänemark, Frankreich und Polen) im europäischen Rahmen übertragbare Ergebnisse formuliert werden können. Diese Erfahrungen werden in die Partnerregionen rückgekoppelt. Dies ist die vorrangige Aufgabe des dritten Teils des Projekts.


